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BA hofft auf Wahlsieg des bürgerlichen Lagers

Bei den heutigen Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Saarland hofft die Bürgerliche Allianz auf einen Sieg des bürgerlichen Lagers und die Bildung christlich-liberaler Koalitionen.
Die vor allem in Thüringen und dem Saarland drohenden Linksbündnisse stellen eine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung beider Bundesländer dar und wären ein schlechtes Zeichen für die Entwicklung im Bund.

Zeitgleich findet bei Dol2Day eine Simulation der Bundestagswahl statt. Mitglieder der BA engagieren sich dabei vor allem in den Reihen der CDU/CSU und der FDP, auf deren Listen zahlreiche BArg kandidieren. Zu befürchten stehen jedoch starke Ergebnisse von Linker und NPD. Die BA ruft deshalb alle Bürgerlichen auf, zu Dol2Day zu kommen und gemeinsam mit den BArg gegen die Extremisten aufzutreten.

Die BA und das Dolament

2006/2007 gab es bei Dol2Day den Versuch, das Spielelement dadurch zu beleben, dass man Dol2Day ein Stück näher an die Realität führt, indem man ein Parlament – das sog. Dolament – einführt.

Das Dolament sollte die Regierung wählen – was auch vorausgehende Koalitionsverhandlungen verlangte – und eigene Beschlüsse fassen.

Die BA war eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt, eines ihrer Mitglieder, ihr langjähriger Pressesprecher Orianus, maßgeblich an dessen Entwicklung beteiligt.

Auf Widerstand stieß es vor allem in den Reihen der Linken, die mit ihrem Chaoskurs eine Obstruktionspolitik verfolgten, um – letztlich erfolgreich – das Dolament ad absurdum zu führen. Ihnen gelang es -unterstützt durch, bei solchen großen Projekten immer miteinzukalkulierenden, Anfangsfehlern im Dolaments-Konzept – die Mehrheit der Doler nach der über zwei Amtszeiten gehenden Probephase die Mehrheit für eine Abschaffung des Dolaments zu bewegen.

Dass dem Dolament keine Chance gegeben wurde, seitens seiner Kritiker, hat jedenfalls nicht zu einem Aufschwung Dols geführt.

Die BA und die ALLIANZ

Im Juni 2005 gründete die BA mit ihr nahestehenden Parteien das Bündnis „ALLIANZ“. Die Allianz stellte den Versuch dar, einen engeren, über kurzfristige Wahlbündnisse hinausgehenden, Zusammenschluss liberalkonservativer Parteien zu bilden um gemeinsame Interessen innerhalb des bürgerlichen Lagers und in Dol insgesamt durchzusetzen.

Weitere Mitglieder waren die Christliche Allianz (CA) und die Jüdische Online Partei, die Partei der bürgerlichen Juden Dols.

Zunächst entfaltete die ALLIANZ eine rege Tätigkeit. Deren Höhepunkt war zweifellos die Kanzlerkandidatur des JOP-Mitglieds Bugs Bunny für die ALLIANZ-Parteien. Zuvor hatte sich Bugs Bunny in ALLIANZinternenen Vorwahlen unter anderem gegen den BArg Nijenhof durchgesetzt. Die Vorwahlen sahen dabei einen am US-Vorbild orientierten Wahlkampf inklusive Interviews mit den Kandidaten.

Das Ende der ALLIANZ nahte, als die CA auf  Grund ihrer geringer werdenden Mitgliederzahl sich der BA anschloss.  Mit dem Ende der JUD, der Partei der linksgerichteten Juden bei Dol, wandelte sich die JOP zur MI, zur (Gesamt-)Jüdischen Partei.  Die Gemeinsamkeiten zur BA, der zweiten verbliebenen ALLIANZ-Partei, dünnten dadurch etwas aus. Als schließlich die MI am 23. Juli 2007 ihre Selbstauflösung beschloss fand die ALLIANZ auch ihr offizielles Ende.

Die BA und die USA

Als Nachfolgeorganisation der Republican Party @Dol ist die Bürgerliche Allianz natürlich entschieden proamerikanisch.

Wir unterstützen demnach den Krieg gegen den Terror ebenso wie die Einsätze in Afghanistan und Irak.

Trotzdem erlebte die amerikafreundliche Ausrichtung der BA in den letzten Jahren einen Wandel. In ihrer Anfangszeit war die BA stark geprägt von dem neokonservativen Konzept einer Befriedung der Welt durch – zur Not militärische – Demokratisierung.

Obwohl die BA den Westen auch heute noch in einem Kampf der Kulturen gegen eine totalitäre, aggressiv-imperialistische Ideologie – den Islam – sieht, tritt die BA heute mehrheitlich für ein wenige idealistisches Vorgehen ein.

Das standfeste Vertreten unserer Interessen gegenüber Staaten, die Terror unterstützen oder nach Massenvernichtungswaffen streben ist Herausforderung genug, ohne alle Weltverbesserungsbestrebungen.

Die BA fordert die USA zu einer energischen Vertretung ihrer Interessen auf. Auch militärische Mittel dürfen nicht von vorneherein ausgeschlossen werden. Eine Legitimierung des Vorgehens durch die UNO ist wünschenswert, aber angesichts derer Zusammensetzung, in der Verbrechersysteme eine starke Position einnehmen, nicht notwendig.

Schwäche ist ein ebenso schwerer Fehler, wie Selbstüberschätzung. Verhandlungen sind vorzuziehen, aber es kommt der Punkt, wo diese zu keinem Ergebnis mehr kommen, wer dann zaudert, könnte den entscheidenden Augenblick zu spät kommen, um schlimmeres zu vermeiden.

Ein Iran, der über Atomwaffen verfügt kann nicht toleriert werden. Die Ideologie dieses Staates steht unseren Idealen feindlich gegenüber und er erstrebt die Auslöschung Israels. Dies sind Gründe genug, diese fürchterliche Macht einem solchen Staat nicht zuzugestehen.

Die BA steht unverbrüchlich an der Seite der USA, mit denen wir als Deutsche und Europäer nicht nur gemeinsame Ideale teilen, sondern auch eine gemeinsame Vergangenheit im Kampf gegen den Kommunismus. Nur die Einheit unserer Wertegemeinschaft kann den letztlichen Sieg unserer Ideale über die Ideologien der Unmenschlichkeit und der Unfreiheit garantieren.

Die BA zum Lebensschutz

Die BA bekennt sich uneingeschränkt zum Wert des menschlichen Lebens, das mit der Empfängnis beginnt. Sie ist der Ansicht, dass der Staat auch das Lebensrecht der ungeborenen Kinder unter Berücksichtigung des gleichen Rechtes der Mutter zu schützen hat.

Die BA bekennt sich uneingeschränkt zum Wert des menschlichen Lebens, das mit der Empfängnis beginnt. Sie ist der Ansicht, dass der Staat auch das Lebensrecht der ungeborenen Kinder unter Berücksichtigung des gleichen Rechtes der Mutter zu schützen hat. Abtreibung soll daher, außer wenn das Leben der Mutter gefährdet ist, für alle an der Abtreibung Beteiligten neben der Kindsmutter also auch für den Abtreiber („Arzt“) und seine Gehilfen strafbar sein.

 

Die psychische Ausnahmesituation einer verzweifelten Schwangeren kann oft schuldmildernd wirken. Ein aus kommerziellen Motiven arbeitender Abtreiber ist hingegen als Mörder zu verfolgen. Da viele Abtreibungen auf Druck des Vaters oder von Verwandten erfolgen, soll es auch strafbar sein, eine werdende Mutter zur Abtreibung zu bestimmen, zu überreden, aufzufordern oder zu ermutigen oder ihr für den Fall der Abtreibung Vorteile bzw. Nachteile im Fall der Austragung des Kindes in Aussicht zu stellen. Kommt es unter solchen Umständen zur Abtreibung, sind die Motivationstäter als Tatbeteiligte zu verfolgen.

 

Zum Schutz des ungeborenen Lebens trägt darüber hinaus auch die Besserstellung der Familie bei, Kinder dürfen nicht den finanziellen Ruin bedeuten.

Die BA spricht sich in aller Entschiedenheit gegen die aktive Sterbehilfe aus. Erfahrungen im Holland und Belgien belegen die große Gefahr des Missbrauchs, doch auch unabhängig davon muss der Schutz des menschlichen Lebens nicht nur zu dessen Beginn, sondern auch an dessen Ende konsequent gewahrt werden.

 

Lange Zeit war der Tod aufgrund seiner Allgegenwart ein normaler Bestandteil des Lebens, dies hat sich in Folge besserer Hygiene und besserer medizinischer Versorgung sowie aufgrund eines höheren materiellen Wohlstands geändert. Dadurch ist der Tod im Bewusstsein der Menschen an den Rand gedrängt worden und die Menschen haben den Umgang mit ihm verlernt. Gerade in der heutigen transzendenzlosen Zeit stellt der Tod für viele den Fall in eine gähnende Leere des Nichts dar und erzeugt damit erschreckende Vorstellungen, was zu einer weiteren Verdrängung der Thematik Tod geführt hat.

 

In einer älter werdenden Gesellschaft wird auch der Tod und das Sterben in Würde wieder eine zunehmende Bedeutung erlangen. Die BA spricht sich hierbei für einen reifen Umgang mit diesem Thema aus. Die Menschen müssen wieder lernen, mit dem Tod umzugehen und ihn als Teil des Lebens zu akzeptieren. Die Hospizbewegung ist hierbei von zentraler Bedeutung für ein Sterben in Würde und verdient jegliche Unterstützung. Die BA spricht sich für die legale Möglichkeit indirekter Sterbehilfe aus. Indirekte Sterbehilfe bedeutet die schmerzlindernde Behandlung eines Patienten, die zu einem, unbeabsichtigten, Tod des Patienten führen kann. Entscheidend ist hierbei, dass nicht auf den Tod des Patienten gezielt wird, sondern auf die Erleichterung seines Lebens.

 

Im Gegensatz hierzu wird bei passiver Sterbehilfe die ärztliche und medizinische Hilfe abgebrochen, um den Tod des Patienten herbeizuführen. Da ein solches Verhalten, auch die Zustimmung des Patienten vorausgesetzt, nicht dem Menschenbild der BA entspricht, wonach niemand über menschliches Leben verfügen darf, lehnt die BA die passive Sterbehilfe ab. Die BA ist sich dabei der Komplexität der Frage und der daraus resultierenden stark divergierenden Ansichten innerhalb wie außerhalb der BA bewusst.

Die BA und Israel

Die BA steht in konsequenter Solidarität zum Staat Israel. Dies ist nicht allein auf Grund unserer Verpflichtung als Deutschen gegenüber dem Judentum selbstverständlich. Die BA ist sich darüber hinaus bewusst, dass es ohne den entsprechenden Willen der westlichen Staatenwelt nicht zur Gründung des israelischen Staates gekommen wäre, woraus eine Verantwortung dieser westlichen Staatenwelt, der wir uns zugehörig wissen, gegenüber dem von ihr gewollten israelischen Staat erwächst. Solidarität mit Israel bedeutet außerdem Solidarität mit der einzigen, lebendigen parlamentarischen Demokratie im Nahen Osten.

Die BA ist sich des Leidens der Palästinenser durchaus bewusst, gerade deshalb wird sie nicht darauf verzichten, auf die Verursacher dieses Leidens klar und deutlich hinzuweisen. Als die Palästinenser 1948/49 nach Gaza und in das Westjordanland kamen wurde ersterer von Ägypten, letzterer von Jordanien kontrolliert. Statt jedoch die Neuankömmlinge zu integrieren und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben, ghettoisierten Ägypten und Jordanien ihre eigenen arabischen Landsleute in gezielt provisorisch gehaltenen Lagern. Dies geschah zum einen aus an Fremdenfeindlichkeit grenzende Furcht vor den Neuankömmlingen und deren Wirkung auf das politische Gefüge (vor allem in Jordanien), zum anderen aber, weil man nicht durch eine Integration der Flüchtlinge auch nur implizit das Existenzrecht Israels anerkennen wollte. Arabische Regierungen verfügten auf diese Weise das Leiden ganzer Generationen von Palästinsenern. Man muss sich nur vorstellen, die Bundesrepublik hätte die aus den Ostgebieten Vertrieben nicht integriert, sondern an der Grenze zu der DDR bzw. der CSSR in Lager gesperrt – und in diesen würden sie heute noch leben.

Als Gaza und Westjordanland 1967 unter die Kontrolle Israels kamen, lebten die Palästinser bereits seit 20 Jahren eingepfercht in Lagern – ohne jede Unterstützung seitens der arabischen Regierungen, wenn man von Waffenlieferungen an die radikale Fatah-Organisation des Terroristen Arafat absieht. Wenn schon die eigenen arabischen „Brüder“ keinen Finger gerührt hatten, um die soziale Lage der Palästinsener zu bessern, wie hätte man dies dann von einem Staat erwarten sollen, dessen Existenzrecht die Palästinser nicht anerkannten, den sie zu vernichten trachteten und den sie mit ständigen Attacken bedrängten? Eine solche Großzügigkeit konnte man von einem verhältnismäßig kleinen, in einer feindlichen Umgebung lediglich mehr schlecht als recht überlebenden Staat nicht verlangen.

Als weitere 20 Jahre später die PLO eine Kurskorrektur begann und das Existenzrecht Israels anerkannte, zeigte sich auch Israel nach verständlichem Abwarten zu Verhandlungen bereit, wie Israel auf echte Verhandlungsbereitschaft stets offen reagiert, so in den Gesprächen von Camp David gegenüber Ägypten.

Mit den Verhandlungen mit der PLO einher ging aber der Aufstieg der islamistischen Terroristen von Hamas und Islamischer Jihad, die seit Mitte der 90er Jahre Israel durch Selbstmordatttentate in einen Quasi-Kriegszustand versetzten und jedem möglichen Verhandlungserfolg die Grundlage entzogen. Seit dem freiwilligen Rückzug der israelischen Armee aus dem Südlibanon Ende der 90er Jahre kam ständiger Raketenbeschuss durch die Hizbollah hinzu.

Vor diesem Hintergrund tragen allein die arabischen Staaten die Verantwortung für das Leiden der Palästinenser. Mit diesen kann und wird zu Recht Israel erst dann verhandeln, wenn sie das Existenzrecht Israels – eigentlich eine Grundvoraussetzung jeden Dialogs – uneingeschränkt anerkennen und der Gewalt abschwören. Dann, und nur dann, kann man auch seitens Israel gewisse Zugeständnisse für einen lebensfähigen Palästinenserstaat, zum Beispiel in Hinblick auf die Siedlungspolitik, erwarten.

Die BA jedenfalls unterstützt uneingeschränkt das Selbstverteidigungsrecht Israels, wie dieses es im Libanonkrieg gegen die Terrorvereinigung Hizbollah und im Gaza-Feldzug gegen die Hamas ausgeübt hat. Terror und Gewalt sind keine Lösung. Ein Dialog mit Terroristen, wie der Hamas, ist grundsätzlich abzulehnen. Die Palästinsenser, die zuerst Opfer ihrer arabischen Landsleute wurden, sind heute durch ihre Unterstützung von Terrororganisationen, wie sie sich zuletzt am sinnfälligsten 2006 im Wahlsieg der Hamas, die fast 2/3 der Stimmen erhielt, zeigte, für ihre heutige Lage zumindest mitverantwortlich. Bevor sich an ihrer Lage etwas zum Besseren wenden kann, müssen sie sich und ihr Verhalten ändern.

Neben der Palästinafrage ist sich die BA auch der existentiellen Bedrohung bewusst, die für Israel von einem nuklear bewaffneten Iran ausgeht. Auch in diesem Fall unterstützt die BA das Recht Israels, zur Not auch präventiv einen Vernichtungsschlag Irans zu unterbinden. Zwar sind Verhandlungen grundsätzlich militärischem Vorgehen vorzuziehen, am Ende kann es sich jedoch erweisen, dass es zu letzterem keine Alternative mehr gibt. Die Verantwortung hierfür läge bei dem islamofaschistischen Regime in Teheran. Im Kriegsfall sollten die USA und Europa jedenfals an der Seite Israels stehen und dieses nicht allein lassen. Hierfür tritt die BA mit voller Überzeugung ein.

Die BA und ihr Humor

Berühmt-berüchtigt ist der Humor der BA. Was Außenstehenden als kindisch oder einfach nur lächerlich erscheinen mag ist dabei nichts anderes als  Ausdruck einer gewissen Distanz gegenüber Dol wie auch gegenüber dem, was wir selbst in Dol darstellen. Dol2Day ist für die BA und ihre Mitglieder immernoch ein Spiel – nicht mehr und nicht weniger. Ein Spiel, in dem wir die, durchaus bewusst politische, Provokation lieben, gerade auch was die political correctness betrifft, aber auch einfach Dinge machen, weil wir sie lustig finden.

Mit der Zeit haben sich so eine Reihe von Running Gags herausgebildet, klassisch vor allem das Bemühen das Parteikürzel in Worten prominent hervorzuheben. So ist die BA keine Partei, sondern eine BArtei. BArteistädte sind BAmberg (wo der erste BArteitag stattfand) und BAden-BAden. Auf Grund unseres Humor wirft uns der Gegner häfig vor, eine reine SBAßBArtei zu sein. Wer Mitglied der BA werden will, muss BAble sein.

Ein weiterer Running Gag ist die Imitation totalitärer und vor allem faschistischer Begriffe. So haben wir keinen Parteivorsitzenden, sondern einen BArteiführer, der mit außerordentlichen Vollmachten die BArtei diktatorisch führt.  Statt eines Schiedsgerichts haben wir ein Standgericht (mitunter auch als Heilige Inquisition bezeichnet), das willkürlich auf Weisung des BArteiführers urteilt, falls dieser es nicht gleich ganz umgeht. Die Ideologie der BArtei ist der Kulturfaschismus, der allerdings noch an anderer Stelle näher vorgestellt werden wird.  Eine wachsende Zahl von Mitgliedern bekennt sich daneben auch zum Klerikalfaschismus. Ziel der BA ist die Assimilation Dols, das heisst, dass es irgendwann einmal nur noch BArg in Dol geben soll.

BArg ist übrigens der Begriff für ein BArteimitglied bzw. für die Gesamtheit aller Barteimitglieder. Dieses Wort gibt es folglich nur im Singular, wie es sich für jedes gute Kollektiv, als welches sich die BArtei versteht, gehört. Als Kollektiv ist die BArtei auch nicht auf Wahlen angewiesen, da der BArteiführer den Willen des Kollektivs verkörpert. Wahlen werden deshalb nur pro forma abgehalten.

Genauere Erläuterungen finden sich hier:

http://www.dol2day.com/helpdesk/index.php/Terminologie_der_BA

Die BA twittert nun auch

Seit heute twittert die BA nun auch unter:

http://twitter.com/BA_rtei

Schaut einmal vorbei um euch über aktuelle Neuigkeiten zu informieren!

Die islamische Bedrohung

Seit den Tagen ihrer Gründung betrachtet die BA die von dem Islam ausgehende Bedrohung mit großer Sorge.

Zwar ist in den letzten Jahren seines Lebens auch Samuel P. Huntington von seinem Konzept des „Kampfes der Kulturen“ abgerückt, festzuhalten bleibt aber doch, dass auch heute noch Muslime in einer Vielzahl von Konflikten weltweit eine exponierte Rolle spielen.

Zwar wäre ein toleranter Islam, ein Islam, der mit westlichen Idealen, vor allem Freiheit und Würde des Menschen, vereinbar ist, wünschenswert, doch darf nicht vergessen werden, dass es hierfür in der Geschichte des Islams nur wenige, wenn überhaupt, Anknüpfungspunkte gibt. Vielmehr können sich die Extremisten auf keinen anderen als Mohammed selbst berufen.

Es stimmt zwar, dass der Koran an einigen Stellen Toleranz und Friedfertigkeit fordert. Diese Aussagen stammen jedoch allesamt aus jener Zeit, als Mohammed in Mekka von der hiesigen Mehrheit lediglich geduldet wurde. In Medina, als Herrscher, formulierte Mohammed dagegen die kriegerischen und intoleranten Passagen des Koran – in der islamischen Tradition gelten aber bei Widersprüchen im Koran jene Passagen, die jüngeren Datums sind – mit der Begründung, Allah habe erst später Mohammed die ganze Wahrheit enthüllt.

Mohammed ließ die Juden von Medina abschlachten, weil sie sich nicht bekehrten, seine eigene Heimatstadt Mekka bekämpfte er in offener Feldschlacht. In hundert Jahren eroberten seine Nachfolger ein Weltreich und zerstörten dabei die blühende, jahrhundertealte christliche Kultur in Kleinasien, Ägypten und Nordafrika, die sich seitdem hiervon nicht mehr erholt hat.  Erst in Mittelfrankreich, bei Tours und Poitiers, konnte der Sturmlauf der Mohammedaner gestoppt werden, doch sie drangen immer wieder mit Feuer und Schwert vor – zweimal bis nach Wien.

Die Kreuzzüge stellen vor diesem historischen Kontext keine Aggression, sondern eine Reaktion auf einen fortgesetzten mohammedanischen Angriffskrieg dar. Überhaupt ist das Christentum nicht mit dem Islam vergleichbar. Christus hat niemals Andersgläubige getötet, weil sie ihn nicht als Erlöser anerkannten. Von Christus stammt das Gebot der Feindesliebe. Wer als Christ eine auf Gewalt gestützte Mission fordert, kann sich hierbei nicht auf Christus stützen. Gewalttätige Mohammedaner sind getreue Nachahmer Mohammeds, gewalttätige Christen haben dagegen die Lehren Christi pervertiert.

Heute werden (arabische) Christen von mohammedanischen Palästinensern in den sog. Palästinensergebieten bedrängt und müssen jenes Land, das sie seit 2000 Jahren besiedeln immer häufiger in Flucht verlassen. Im Sudan verüben arabische Mohammedaner an christlichen Schwarzafrikanern vor den verschlossenen Augen der Weltöffentlichkeit einen Völkermord. In Frankreich mehren sich seit Jahren die antisemitischen Übergriffe – zu einem Großteil ausgehend von mohammedanischen Einwanderern aus Nordafrika. Der Streit um die Mohammed-Karikautren war ein Fanal für die Meinungsfreiheit.  In der Niederlande stehen islamkritische Politiker unter ständigem Polizeischutz und die Liste wäre noch zu verlängern.

Die BA fordert deshalb, das Problem ernst zu nehmen und es nicht aus Angst vor Gewalt zu beschönigen. Der Preis – unsere Freiheit – wäre zu hoch.

Das große Streitthema bei Dol2Day

…ist Homosexualität. Ein unbescholtener Internetsurfer mag sich wundern, was an Homosexualität eine Streitfrage sein kann und wer Dol etwas von innen kennt, wird die Augen rollen angesichts der teilweise polemischen Schärfe, die der Streit regelmäßig annimmt. Doch das Thema selbst ist komplexer als  beide ahnen.

Ein Aspekt dieses Streites ist die Religions- und Meinungsfreiheit. Konkret: Darf ein Christ sagen, dass in seinen Augen homosexuelle Praktiken eine Sünde ist? In den Augen homosexueller Aktivisten ist dies nicht erlaubt, denn sie meinen, darin den Versuch zu erkennen, Homosexuelle moralisch zu entwerten und damit den Grund zu legen, sie als Bürger zweiter Klasse zu behandeln oder noch schlimmer gegen sie vorzugehen. Als liberale Partei kann die Bürgerliche Allianz keinen Unterschied zwischen der Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit und der Einschränkung der persönlichen Freiheit sehen. Beides sind hohe Güter, die gleichermaßen gewahrt werden müssen. Weder kann ein religiöser Glaube Gewalt gegen andere rechtfertigen noch können subjektive Ängste die Einschränkung der Glaubensfreiheit rechtfertigen. Dieser Aspekt berührt auch die Vertragsfreiheit, weshalb die BA neben dem Antidiskriminierungsgesetz auch jede andere Form von Antidiskriminierungsgesetzgebung ablehnt.

Mitunter wird der BA von homosexuellen Scharfmachern vorgeworfen, sie würde die Wiedereinführung des Schwulenparagraphen ($ 175 ) oder gar die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle fordern. Dies war aber schon immer falsch. Die Bürgerliche Allianz ist vielmehr der Auffassung, dass der Staat im Schlafzimmer seiner Bürger nichts zu suchen hat und dass, was zwei Erwachsene bei beiderseitigem Einverständnis miteinander machen, diese allein etwas angeht.

Anders sieht freilich die Lage aus, wenn die Sexualität den privaten Rahmen verlässt und in den öffentlichen Raum drängt. Dann können jene, die ihre Sexualität in die Öffentlichkeit tragen, nicht von jenen, die mit ihnen politisch nicht übereinstimmen, die Zurückhaltung verlangen, die sie zurecht für ihre Privatsphäre einfordern. Dies käme einem Maulkorb und einem Diskussionsverbot gleich. Es ist eine Sache, ob man private Sexualität reglementiert, eine andere Sache ist es, ob man sich in zu homosexuellen Aktivisten abweichender Form zu einem öffentlich relevanten Thema wie zum Beispiel der Homo-Ehe oder dem Adoptionsrecht für Homosexuelle äußert. Wer letzteres tut, diskriminiert weder Homosexuelle, noch ist er schwulenfeindlich – jedenfalls nicht per se.

Für die Ablehnung der Homo-Ehe gibt es jedenfalls gute Gründe. Die Ehe ist in fast allen Kulturen religiösen Ursprungs und in keiner Kultur können Personen desselben Geschlechts eine Ehe eingehen. Das Grundgesetz stellt die Ehe unter den besonderen Schutz des Staates, dieser besondere Schutz wird allerdings ausgehöhlt, wenn immer mehr Lebensformen der gleiche „besondere“ Schutz gewährt wird. Dass das Grundgesetz die Ehe zwischen Mann und Frau meint ist schon allein dadurch ersichtlich, dass Homosexualität zur Zeit der Abfassung des Grundgesetzes noch unter Strafe stand. Die Ehe zwischen Mann und Frau verdient deshalb einen besonderen Schutz, weil nur in ihr eine, auch finanziell, stabile Erziehung von Kindern durch eine männliche wie auch weibliche Bezugsperson möglich ist.

Aus eben diesem Grund lehnt die Bürgerliche Allianz auch das Adoptionsrecht für Homosexuelle ab. Wir wollen hierbei nicht die Rechte der Schwulen und Lesben beschränken, sondern lediglich die Rechte der Kinder wahren, konkret das Recht, mit Vater und Mutter, mit einer männlichen und weiblichen Bezugsperson in stabiler Beziehung aufzuwachsen. Uns ist bewusst, dass dies kein Garant für eine glückliche Kindheit oder für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist. Ebenso ist uns bewusst, dass dieses Modell in der Gesellschaft immer seltener vorkommt. Aber wir sind trotzdem der Auffassung, dass die klassische Familie grundsätzllich den besten Rahmen für eine glückliche Kindheit und gesunde Entwicklung eines Kindes darstellt und es falsch wäre, per Gesetz einen gesellschaftlichen Mißstand, nämlich dass immer mehr Kinder ohne Vater und Mutter aufwachsen, noch zu fördern.

Im Sinne des Jugendschutzes und als Partei, die Sitte und Moral hochhält, stehen wir der offensiven Sexualisierung unserer Gesellschaft ablehnend gegenüber. Wir fordern deshalb, dass Veranstaltungen, in deren Rahmen Sexualität offen propagiert, praktiziert oder angedeutet wird, nur in solchen öffentlichen Räumen stattfinden, in denen gewährleistet ist, dass Kinder und Jugendliche nicht beeinträchtigt werden. Insbesondere verurteilen wir es, dass im Rahmen gewisser Etablissements ( http://www.anyway-koeln.de/home/ ) Kinder bereits im noch stark beeinflußbaren Alter von 12 Jahren mit Sexualität konfrontiert und in eine bestimmte Richtung gedrängt werden.

Eine weitere Komponente des Streits, neben der Religions- und Meinungsfreiheit und des Jugendschutzes, ist die Frage der Wissenschaftsfreiheit. Es gibt durchaus Schwule und Lesben, die mit ihrer sexuellen Ausrichtung unzufrieden sind und auf Heilung hoffen. Aktivisten der Szene lehnen diesen Wunsch ab, da sie fürchten, dass die Erkenntnis, Homosexualität sei eine heilbare Krankheit, ihre Identität in Frage stellen oder noch ernstere Konsequenzen haben könnte. Doch wieder gilt: Subjektive Ängste können keine Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit rechtfertigen. Wenn es Menschen gibt, die auf Heilung hoffen und Wissenschaftler, die an die Möglichkeit der Heilung glauben, dann muss eine entsprechende Forschung erlaubt sein. Niemand darf andererseits Zwangsheilungen das Wort reden. Dies wäre mit der persönlichen Freiheit unvereinbar.

Ein zentrales Thema bei Dol2Day ist hierbei dei Einrichtung „Wüstenstrom“ ( http://www.wuestenstrom.de/index.dhtml/324a3f86ad79d92784pm/-/deDE/-/CS/-/ ) , die unter ihrer Sexualität leidenden Schwulen und Lesben Hilfe anbietet. Während Aktivisten der Gegenseite dieser Einrichtung eine menschenverachtende Weltanschauung vorwerfen, tritt die BA für das Recht ein, jenen, die Hilfe suchen, diese, so weit möglich, zu bieten.

Die Diskussionen sind so hitzig, dass die Betreiber von Dol2Day inzwischen bereits die Erwähnung von „Wüstenstrom“ oder des „Anyways“ unterbinden. Diese Form der Zensur wird seitens der BA scharf kritisiert. Zwar ist es einerseits durchaus nachvollziehbar, wenn die Betreiber glauben, dass teilweise auf der rein persönlichen Ebene ausgetragene Auseinandersetzungen Dol2Day schaden. Andererseits bedeutet natürlich auch die Unterbindung kontroverser Diskussionen für eine Internet-Politik-Simulation eine ernsthafte Bedrohung.

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